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Zutat · Wirkung & Gesundheit

Süßkartoffel (Beni-imo)

Bis in die 1950er Jahre lieferte die Süßkartoffel den Großteil der Kalorien auf Okinawa.

Süßkartoffel (Beni-imo)

Foto: Glen Hayoge / Unsplash

Was macht die Okinawa-Süßkartoffel so besonders?

Die violette Okinawa-Süßkartoffel verdankt ihre Farbe Anthocyanen, antioxidativ wirkenden Pflanzenfarbstoffen. Orange Sorten liefern stattdessen reichlich Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A.

Süßkartoffeln enthalten Ballaststoffe, Kalium und Vitamin C. Mit Schale gegart und ausgekühlt bildet sich zusätzlich resistente Stärke.

Warum aßen die Hundertjährigen auf Okinawa so viele Süßkartoffeln?

Die traditionelle Okinawa-Kost bestand zu rund zwei Dritteln aus Süßkartoffeln – kalorienarm, nährstoffdicht und sättigend. Forscher sehen darin einen Baustein der hohen Lebenserwartung der älteren Generation.

Wie bereitet man Süßkartoffeln am besten zu?

  • Im Ganzen bei 200 °C backen, bis Zucker an der Schale karamellisiert – keine Zugaben nötig.
  • Violette Sorten gibt es in Asia-Läden; die Farbe bleibt beim Dämpfen am schönsten.

Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.

Weitere Fragen zu Süßkartoffel (Beni-imo).

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