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Zutat · Wirkung & Gesundheit

Miso

Fermentierte Sojabohnenpaste – Würze und lebendiges Lebensmittel zugleich.

Miso

Foto: note thanun / Unsplash

Was passiert bei der Miso-Fermentation?

Miso entsteht aus Sojabohnen, Salz und Koji-Pilz, oft mit Reis oder Gerste. Während der monatelangen Reifung spalten Enzyme Eiweiß und Stärke auf: Es entstehen Aminosäuren wie Glutamat (Umami) und gut verdauliche Bestandteile.

Unpasteurisiertes Miso enthält lebende Mikroorganismen. Durch starkes Kochen werden sie abgetötet.

Ist Miso trotz Salz gesund?

Japanische Kohortenstudien verbinden regelmäßigen Misosuppenverzehr trotz des Salzgehalts nicht mit höherem Blutdruck – möglicherweise weil Soja-Inhaltsstoffe gegensteuern. Die Datenlage ist jedoch begrenzt.

Warum darf Miso nicht kochen?

  • Miso nie kochen: Topf vom Herd nehmen, Miso in etwas Brühe glattrühren und einrühren.
  • Helles Miso (Shiro) ist mild und süß, dunkles (Aka) kräftig und salziger.

Wie viel Salz steckt in Miso?

Ein Esslöffel Miso enthält etwa 2 g Salz – bei salzarmer Diät sparsam verwenden.

Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.

Weitere Fragen zu Miso.

Beantwortet bei den passenden Rezepten.