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Zutat · Wirkung & Gesundheit

Sauerteigbrot & Vollkorn

Auf Sardinien wird Brot lange geführt – das verändert seine Wirkung.

Sauerteigbrot & Vollkorn

Foto: Maria Orlova / Unsplash

Was passiert im Sauerteig?

Bei der langen Sauerteiggärung bauen Milchsäurebakterien Phytinsäure ab, wodurch Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium besser verfügbar werden. Ein Teil der schwer verdaulichen Kohlenhydrate (FODMAPs) wird ebenfalls zersetzt.

Echtes Sauerteig-Vollkornbrot lässt den Blutzucker langsamer steigen als Weißbrot aus Hefeteig.

Warum ist Vollkorn gesünder?

Vollkornverzehr ist in großen Studien mit geringerem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs verbunden. Sardiniens traditionelles Gerstenbrot ist zusätzlich reich an Beta-Glucan.

Woran erkennt man gutes Sauerteigbrot?

  • Beim Bäcker nach Teigführung fragen: Mindestens 12 Stunden Gärzeit sind ein gutes Zeichen.
  • Pane carasau, das hauchdünne Hirtenbrot, hält sich wochenlang trocken.

Ist Sauerteigbrot glutenfrei?

Sauerteig macht Brot nicht glutenfrei – bei Zöliakie ungeeignet.

Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.